Chemielaborant/in

Ausbildung

Labor

Analysieren von Proben auf ihre Bestandteile, Herstellen von chemischen Verbindungen und vieles mehr.


Kommentare

08.03.2020

- im Schnitt sehr gute Bezahlung - relativ sicherer Arbeitsmarkt - eigene Einteilung der Arbeiten - gute Weiterbildungsmöglichkeiten

- sehr anspruchsvolle Ausbildung (man muss in Chemie in der Schule wirklich fit sein!) - viel Routinearbeit

Michaela

08.03.2020

Verschiedene Fachrichtungen: Analytik (genaues und präzies Arbeiten) Präparativ (z.B. Versuche in Miniatur Maßstab im Labor nachstellen) Forschung (Mischung aus Analytik und Präparativ, meist Monatelang ein Themengebiet und sehr Fachspezifisch) Betriebsbetreuung (eine bunte Mischung aus allem, sowohl auch Routine und Recherchearbeit. Chemielaborantin können auch in der Kosmetikindustrie, Lebensmittelindustrie und sonst wo arbeiten. Das ist vielen nicht so klar.

Ich persönlich habe damit kein Problem. In den meisten Fachbereich ein sehr männerlastiges Umfeld.

Michaela

08.03.2020

Ich arbeite schon über 10 Jahre als Chemielaborantin und liebe immernoch meinem Job. Ich habe für mich den Bereich Betriebsbetreuung gefunden. Ich arbeite in engem Kontakt mit den Chemiekanten in der Anlage und überprüfe die Produkte auf ihre Qualität. (Morgenroutine). Früher bei Abstellung war ich auch draußen in der Anlahe und habe in unterschieflichen Höhen und ungewöhnlichen Orten Proben gezogen. Zudem repariere und halze meine Analysengeräte in Stand (Wartungsarbeiten). Am abwechslungsreichsten ist es wenn Reklamierungen kommen und man heraus finden muss was mit dem Produkt nicht. Dabei kommen soviele Verfahren zum Einsatz und alles entwickelt sich weiter. Auch schön wenn man uralte Analysenmethoden sieht welche die Kollegen aus ihrer Zeit als up to date kennen und die junge Generation nur verwundert über die alte Technik ist. Teamwork, Erfahrungsaustausch, weiterentwicklung von Methoden, Analysen und Geräten.

Je nach Gebiet teilweise sehr stressig

09.03.2020

-es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten eingesetzt zu werden -man muss Chemie mögen und ständig auf dem Laufenden sein -Arbeitsmöglichkeiten: Analytik, Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung, Kundenbetreuung, Qualitätsmanagement, Außendienst, Gerätetechnik, Produktion, Verfahrenstechnik

wenn man nicht so der Routine-Mensch ist, ist dieser Beruf nichts für einen -anspruchsvolle und lange Ausbildung: 3,5 Jahre -nicht so viele Fortbilungsmöglichkeiten

09.03.2020

-Präzises arbeiten im Labor - sich mit dem Warum dahinter beschäftigen -viele unterschiedliche Branchen (Lebensmittel, Genussmittel, Pharmabereich,...)

- meist Routinearebeit - sehr Frauen lastig (warum auch immer) - wenig sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeiten

Johanna

11.06.2020

Ich bin gerade im ersten Lehrjahr, und bis jetzt ist es genau das was ich wollte. Man taucht tiefer in die Materie ein als in der Schule, aber trotzdem ist es nicht so komplex wie ich erwartet hatte. Man kann in sehr vielen Bereichen arbeiten und hat immer was zu tun. Die Ausbildung ist zudem gut- sehr gut Bezahlt, da der Chemietarif sehr hoch ist.

Das einzige, was mir gar nicht gefällt ist die Berufsschule. Denn hier ist das Milieu sehr gemischt und bei vielen Leuten denke ich mir, Gott bitte Lauf einfach weiter. Aber das sind jetzt noch 2,5 Jahre und die kann man das durchziehen.

Johanna

11.06.2020

Ich bin gerade im ersten Lehrjahr, und bis jetzt ist es genau das was ich wollte. Man taucht tiefer in die Materie ein als in der Schule, aber trotzdem ist es nicht so komplex wie ich erwartet hatte. Man kann in sehr vielen Bereichen arbeiten und hat immer was zu tun. Die Ausbildung ist zudem gut- sehr gut Bezahlt, da der Chemietarif sehr hoch ist.

Das einzige, was mir gar nicht gefällt ist die Berufsschule. Denn hier ist das Milieu sehr gemischt und bei vielen Leuten denke ich mir, Gott bitte Lauf einfach weiter. Aber das sind jetzt noch 2,5 Jahre und die kann man das durchziehen.

Antonia

11.06.2020

Sehr vielfältig, und ich würde behaupten wenn man eine gute Ausbildung hat findet man überall einen Job. Ich bin in einem großen Konzern beschäftigt, der Duftstoffe und Aromastoffe für Haushaltswaren, Lebensmittel, Kosmetika uvm herstellt, wir kümmern uns zum Beispiel um die Aromatisierung und Rezepturentwicklung von Eistee, Backwaren, Kaugummi, Süßigkeiten etc. Das heißt wir stellen die Lebensmittel teilweise in kleinen Mengen selbst im Labor her (z.B. Kekse backen) und testen darauf verschiedene Aromen aus, die wir dann verkaufen. Das muss/darf natürlich auch alles verkostet werden. Die Weiterbildung ist auch sehr vielfältig, mit Flavoristenausbildung (Aromen entwickeln), Produktentwicklung oder Studiengängen wie z.B. Lebensmitteltechnologie. Man arbeitet eng mit den Verkäufern und dem Kunden zusammen und das Gesamtpaket macht einfach super viel Spaß, ist aber auch recht kompliziert.

Der „klassische Chemielaborantenberuf“ macht mir persönlich keinen Spaß, das heißt mit Synthese, organischer Chemie und z.B. Analytik und Forschung kann ich persönlich gar nichts anfangen. Außerdem ist die Abschlussprüfung sehr anspruchsvoll.

Antonia

11.06.2020

Sehr vielfältig, und ich würde behaupten wenn man eine gute Ausbildung hat findet man überall einen Job. Ich bin in einem großen Konzern beschäftigt, der Duftstoffe und Aromastoffe für Haushaltswaren, Lebensmittel, Kosmetika uvm tätig, wir kümmern uns zum Beispiel um die Aromatisierung und Rezepturentwicklung von Eistee, Backwaren, Kaugummi, Süßigkeiten etc. Das heißt wir stellen die Lebensmittel teilweise in keinen Mengen selbst im Labor her (z.B. Kekse backen) und testen darauf verschiedene Aromen aus, die wir dann verkaufen. Das muss/darf natürlich auch alles verkostet werden. Weiterbildung ist auch sehr vielfältig, mit Flavoristenausbildung (Aromen entwickeln), Produktentwicklung oder Studiengängen wie z.B. Lebensmitteltechnologie. Man arbeitet eng mit den Verkäufern und dem Kunden zusammen und das Gesamtpaket macht einfach super viel Spaß und aber auch recht kompliziert.

Der „klassische Chemielaborantenberuf“ macht mir persönlich keinen Spaß, das mit heißt Synthese, organische Chemie und z.B. Analytik und Forschung kann ich persönlich gar nichts anfangen