Apothekerin

Studium (Universität)

Gesundheit und Soziales

Ein toller, vielseitiger Beruf. Man kann nicht nur in einer öffentlichen Apotheke arbeiten, sondern auch in Krankenhäusern, bei der Bundeswehr, Krankenkasse, Industrie, Wissenschaft und, und, und. Das Studium ist sehr verschult, aber abwechslungsreich. Man hat Vorlesungen, aber auch viele Praktika und Versuche im Labor. Es geht über 8. Semester an das sich noch ein 1-jähriges Praktikum anschließt. Man lernt von allem etwas. Im Grundstudium lernt man die Grundlagen von Chemie, Physik, Biologie, Physiologie, Anatomie, ein bisschen Mathe und Technologie (dabei geht es um die Herstellung von Salben, Cremes, Tabletten etc.) Und im Hauptstudium wird es dann spezifischer. Wie und wo wirken die Medikamente, wie laufen die verschiedenen Stoffwechselvorgänge im Körper ab, was gibt es für Medikamente, Medikamentenentwicklung und so weiter. Also ein sehr breit gefächertes Studium, mit guten Jobaussichten.


Kommentare

08.03.2020

An den meisten Unis ist der Studiengang sehr familiär und jeder kennt jeden. Gerade im Labor (ein Großteil des Studiums sind praktische Inhalte) ist man auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Der praktische Teil ist natürlich einer der größten Unterschiede zu sonstigen Studiengängen, und macht auch echt viel Spaß. Außerdem braucht man sich überhaupt keine Sorgen machen um einen gut bezahlten Job, der super mit Familie und Kindern kombinierbar ist. Der Apothekerberuf ansich ist wie bereits genannt auch sehr vielfältig. Klassisch in der Apotheke berät man Kunden von kleinen Wehwehchen über die Reiseapotheke bis hin zu chronischen Krankheiten. Außerdem hat man die Verantwortung für die in der Apotheke hergestellten Arzneimittel, Betäubungsmittel, kontrolliert Arzneimittellieferungen an Altenheime etc. und ist Spezialist für die schwierigen Fälle. Außerdem kann man sich fortbilden und gegebenenfalls einen Fachapotheker machen für ein bestimmtes Gebiet. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf, der einen immer wieder aufs Neue fordert und auch nie langweilig wird!

Das Studium ist sehr zeitintensiv und anstrengend - in den Semesterferien 2 Monate in den Urlaub fliegen wird leider nichts! Generell wird einem sehr viel abverlangt, das ist aber alles schaffbar wenn man an sich selbst glaubt und diszipliniert ist.

moereiki

08.03.2020

Ein Beruf, der während das Studium das breite Spektrum fast aller Naturwissenschaften in den Grundzügen abdeckt. In Bezug auf fachliche Kenntnisse unheimlich praxisnah während des Studiums. Nach den vier Jahren Studium kann man zusätzlich zum Staatsexamen auch noch ein Diplom in einem der pharmazeutischen Kernfächer (ph. Biologie, ph. Technologie, ph. Chemie, klinische Pharmazie, Pharmakologie) absolvieren, das geht auch schon während des praktischen Jahrs. Anschließend kann's wie schon genannt in die klassische Apotheke gehen, oder aber in Krankenhäuser, neuerdings auch als Stationsapotheker, in die Industrie oder in die Wissenschaft. Im Anschluss ist auch eine Promotion möglich. Auf jeden Fall ein Beruf mit unzähligen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung im Laufe des Berufslebens und mit gutem Gehalt (meist wird übertariflich gezahlt, da Apotheker_innen einfach überall fehlen). (Bei Fragen schreibt mir gerne bei Instagram)

Das Studium ist wirklich sehr anstrengend und - bestimmt um die Hälfte schafft es nicht in Regelstudienzeit. Außerdem nicht so gut: die geringe Wertschätzung gegenüber dieser Berufsgruppe durch alle, die sich nicht damit auskennen. Da wird man häufig einfach zur Verkäuferin/zum Verkäufer degradiert oder ist dem Frust der Kunden wegen Lieferengpässen oder Vorgaben durch Krankenkassen ausgesetzt.

08.03.2020

Ein wirklich unglaublich vielseitiger Beruf! Ich persönlich arbeite in der Pharmazeutischen Industrie, war aber auch schon in der öffentlichen Apotheke, man kann sich wirklich das heraus picken, was einem am meisten liegt, und man kann auch während seiner Laufzeit als Apotheker*in jederzeit noch einmal etwas völlig neues machen, mit völlig neuen Herausforderungen und Möglichkeiten. Der Studiengang nennt sich übrigens PHARMAZIE, zumindest in meinem Semester war nicht allen von Anfang an klar, dass man nach dem Pharmaziestudium Apotheker*in wird/ werden kann. ;)

In meinen Augen war das Studium leider sehr geradlinig und verschult, die Inhalte sind ganz klar darauf ausgelegt, dass man später in die öffentliche Apotheke geht. Aber spätestens durch Praktika nach dem Studium kann man dann auch andere Seiten des Berufes kennenlernen, und auch als Berufseinsteiger hat man gute Chancen an Stellen außerhalb der Apotheke zu gelangen.

11.06.2020

- Gute Einstiegschancen mit hohem Gehalt - Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von der öffentlicher Apotheke über Krankenhausapotheken bis zur Arzneimittelproduktion, -forschung, -entwicklung, PTA-Schulen als Lehrer, Krankenkassen, staatliche Behörden (wobei die meisten in die öffentliche Apotheke gehen) - überall gefragt, da es so wenige Absolventen gibt, man bekommt in fast jeder Stadt einen Job - viel Kundenkontakt in der öffentlichen Apotheke - gute Möglichkeiten für Teilzeitarbeit - Nacht- bzw Notdienste möglich, aber nicht zwingend; meist Arbeitszeiten von 8/9 Uh bis Abends (richtet sich nach den Öffnungszeiten der Apo, meist Mittwoch Nachmittag frei, dafür Samstag Vormittag), im größeren Apotheken ohneSchließung der Apotheke über den Mittag Schichtbetrieb

- Sehr sehr schweres Studium, die wenigsten schaffen es in Regelstudienzeit (8 Semester, 4 Semester Grundstudium +4 Semester Hauptstudium) -> lange Dauer des Studiums - Das Grundstudium bereitet eher auf die Grundlagen vor und ist für die meisten weniger interessant, was das Durchhalten erschwert (viel Auswendiglernen, v.a. Chemie und Bio). - im Hauptstudium geht es dann erst um die eigentlichen Medikamente, Therapien und Krankheiten - in der Apotheke oft schwierige Kunden, man bekommt den Frust ab (Ärzte schreiben bspw. Ein falsches Rezept -> Apotheke muss sich ums Ausbessern kümmern) - viele Regularien erschweren den Job und machen alles sehr bürokratisch; man darf ohne den Arzt im Prinzip nichts entscheiden (außer bei freiverkäuflichen Sachen) - "Verkäuferstempel" von vielen Kunden