Grundschullehrer*in

Studium (Universität)

Pädagogisch / Pflegerisch

Schulkinder beim Lernen unterstützen in fast allen Bereichen/Unterrichtsfächern. Unterrichtsvor- und nachbereitung gehört auch dazu & ist aufwendiger als man vorerst annimmt. Leider hat man als Lehrer*in nachmittags/ in den Ferien nicht wirklich frei. Zeiteinteilung ist aber auf jeden Fall flexibler möglich.


Kommentare

08.03.2020

08.03.2020

Die vielfältige Arbeit und so viele unterschiedliche Menschen kennen lernen zu können.

Leider erkennen viele nicht wie anspruchsvoll der Beruf ist und denken, dass es ein einfacher Beruf ist.

11.06.2020

Die Arbeit mit den Kindern ist unbezahlbar

Es kann sehr zeitaufwendig sein wenn der Leistungsstand der Klasse so heterogen ist, dass man viel differenzieren, beobachten und dokumentieren muss.

11.06.2020

+ Dieser Job ist wirklich sehr abwechslungsreich. Kein Tag ist wie der andere. Von den Kindern wird man zwar auch mal in den Wahnsinn getrieben, aber die schönen und vor allem auch witzigen Momente überwiegen. Auch kann man bei diesem Beruf sehr kreativ sein, sei es nur für den Kunstunterricht oder aber um neue Methoden auszuprobieren. Es ist außerdem ein wirklich schönes Gefühl am Ende der vierten Klasse zu sehen, wie man die Kinder auf ihrem Weg begleiten konnte und wie sie sich weiterentwickelt haben.

Unser Studium und Beruf wird zu wenig gewürdigt. O-Ton: “Ihr macht doch eh nur 1+1, Wie es ist schon 1 und du bist noch nicht Zuhause.“Das stimmt nicht. Das Studium ist sehr anspruchsvoll und auch zeitintensiv. Für jedes Seminar und für jede Vorlesung müssen irgendwelche Teilleistungen erbracht werden (zumindest an meiner Uni war es so) und dann müssen zusätzlich noch zu diesen ArbeitenKlausuren und Hausarbeiten geschrieben werden. In den „Semesterferien“ müssen die Praktika absolviert werden. Je nach Bundesland und manchmal auch Universität (vgl. Pädagogische Hochschulen oder Universitäten im Osten) gibt es einen ganz anderen Umgang mit Praxis. An meiner Universität hatte ich nur 4x ein Dreiwöchiges Praktikum auf 8 Semester. Wie ich finde viel zu wenig Praxis. Aber auch das Referendariat und die Arbeit danach sind sehr zeitintensiv, vor allem wenn man den Anspruch hat ein guter Lehrer/in zu sein, versucht man sich steckt man viel Mühe und Arbeit in diesen Beruf. Mittlerweile haben viele Eltern sehr hohe Ansprüche und sind auch nicht immer freundlich. Man braucht in der Hinsicht ein sehr dickes Fell. Weiterhin wird man auch zum Glück ganz selten mal mit Themen wie z.B. Häusliche Gewalt konfrontiert. Damit umzugehen ist überhaupt nicht einfach.