Historiker*in

Studium (Universität)

Bildung

Historiker*in ist ein relativ weit gefasste Bezeichnung für ein Berufsfelt im Bereich der Geschichte. Die Ausbildung umfasst ein Studium im Bereich der Geschichtswissenschaft, dabei ist es sowohl möglich Geschichte als ein Fach auf Lehramt oder als eigenständiges Fach zu studieren. Benötigt wird sowohl ein Bachelor als auch ein Master. Anschließend ist eine Promotion möglich, die ebenfalls an einer Universität erfolgt. Dabei hat man die Möglichkeit sich auf einen konkreten Bereich der Geschichte zu fokussieren wie bspw. der Zeitgeschichte oder der Antike und einer eigenen Fragestellung nachzugehen. Die Promotion kann entweder über ein Stipendium oder über eine Stelle als Wissenschaftlichemitarbeiter*in erfolgen. Letztere ist zumeist mit einem Lehrauftrag an der Universität und der weiteren Arbeit in Projekten des Instituts verbunden. Dadurch hat man die Möglichkeit viele Erfahrungen neben der Promotion zu sammeln, allerdings auch die Schwierigkeit alles zeitlich und vom Arbeitsaufwand zu managen. Ein Stipendium hat dagegen den Vorteil sich lediglich auf die eigene Dissertation zu fokussieren, bietet allerdings wenig Möglichkeiten der Einbinding in andere Forschungsprojekte. Während der Dissertation hat man es je nach Thema mit unterschiedlichen Quellen zu tun und verbringt viel Zeit mit dem Studium von Akten in Archiven. Zudem sollte man ein richtiger Bücherwurm sein. Nach der Promotion gibt es verschiedene berufliche Anschlussmöglichkeiten. Beispielweise kann man eine Postdoc Stelle für ein paar Jahre besetzen um sich in Projekten weiter zu qualifizieren. Nachfolgend wäre auch eine Habilitation um Professor*in zu werden möglich. Allerdings arbeiten Historiker*innen auch im Bereich der Museen oder Gedenkstätten. Das Berufsfeld ist daher insgesamt sehr vielfältig, da es viele Möglichkeiten der interessenbedingten Spezialisierung gibt.


Kommentare

09.03.2020

Die Arbeit mit den Quellen! Fairerweise sollte aber hinzugefügt werden, dass man die originalquellen liest und diese selten in Neuhochdeutsch verfasst worden sind. Man sollte also auch Interesse an alten Sprache haben, wie zum Bsp Latein, altfranzösisch, Mittel-oder Althochdeutsch. Zudem werden viele Fachdiskussionen auf Englisch geführt.

09.03.2020

Die Arbeit mit den Quellen! Fairerweise sollte aber hinzugefügt werden, dass man die originalquellen liest und diese selten in Neuhochdeutsch verfasst worden sind. Man sollte also auch Interesse an alten Sprache haben, wie zum Bsp Latein, altfranzösisch, Mittel-oder Althochdeutsch. Zudem werden viele Fachdiskussionen auf Englisch geführt.