Sport- und Fitnesskauffrau

Ausbildung

Sport und Technik

Ich habe meine Ausbildung in einem Fitnessstudio gemacht, das von einer Familie geleitet wurde – das heißt keine Kette wie bspw. das McFit oder FitnessKing. Durch die Berufsschule hatte ich einen direkten Austausch mit anderen meiner Art und zu aller erst soll gesagt sein: Die Ausbildung unterscheidet sich von Fitnessstudio zu Fitnessstudio. Mein Betrieb hat sich beispielsweise sehr dafür engagiert, dass ich Kurse geben darf – deshalb wurde meine C- und B-Lizenz gezahlt, die nicht gerade günstig ist.. Außerdem noch zwei weitere Ausbildungen für Les Mills-Kurse (auch nicht gerade günstig). Bei meinen Mitschülern sah das anders aus – entweder gab es gar kein „Fortbildungsangebot“ oder es wurde nicht finanziert. – Deshalb: Fragt während eures Praktikums oder eures Vorstellungsgesprächs nach Fortbildungsangeboten für Fitnesskurse (falls ihr darauf überhaupt Lust habt)! Zu den alltäglichen Dingen der Ausbildung: Ich habe oft im Service gearbeitet, weil das Unternehmen recht klein war. Das heißt: Check in / Check out, Kasse, Getränkeausgabe (Wasser, Eiweißshakes, Kaffee), Entgegennahme von Telefonaten, Empfang von Terminen, Ausarbeiten von Verträgen, allgemeines Geplänkel an der Theke, Kontrolle der Sanitäranlagen – das war naja, mehr oder weniger nett aber mehr auch nicht. Neben dem Service gab’s dann noch den „Trainingsbereich-Dienst“: Korrigieren von falschen Ausführungen während einer Übung, Trainingspläne erstellen, Probetrainings abhalten, Kontrolle (alle Geräte okay?, Ist das Desinfektionsmittel noch voll? Alle Papierspender voll?) und das Wegräumen liegengelassener Hanteln. Meine Kurse habe ich wöchentlich gegeben und das hat mir sehr viel Freude bereitet – die Menschen geben einem unheimlich viel zurück und freuen sich so sehr über den Ausgleich zum Alltag! Heute arbeite ich nicht mehr in meinem gelernten Beruf, weil er mich nicht erfüllt hat – aber das ist ganz subjektiv! Tipps: - Macht ein Praktikum (am besten zwei Wochen, um das alles kennen zu lernen), - fragt nach, wie es mit Fortbildungen aussieht (egal ob Kurse, Ernährungsberatung, …), - fragt nach, wo die Berufsschule ist (meine war mit den Öffis „etwas“ schwierig zu erreichen), - schaut euch, falls ihr ein Praktikum bei einer Kette macht, genau um.. leider bekommt man dort in der Ausbildung häufig Aufgaben, die nichts mit dem Beruf zu tun haben.


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