Konditor/in

Lehrberuf

Lebensmittelhandwerk

Der Job als Konditor ist sehr vielseitig und umfangreich und von Betrieb zu Betrieb verschieden! In kleineren und älteren lernt man viele Dinge auf die klassische Weise, aber jenachdem manchmal keine "modernen Trends", in größeren Betrieben wird oft im Akkord gearbeitet und deswegen oft Pulver verwendet (was bestimmt nicht auf jeden zutrifft!). Als Konditor arbeitet man nach Saisonen, um Ostern werden z. B. Hasen aus Schokolade gegossen oder Sandkuchen in Form von Lämmern gebacken. Kurz darauf kommt die Zeit, in der viele Kinder getauft werden und es werden Tauftorten hergestellt. Im Sommer gibt es viele Hochzeitstorten, ab dem späten Herbst fängt langsam das Weihnachtsgeschäft (das Hauptgeschäft und oftmals mit vielen Überstunden verbunden) an mit Baumkuchen (übrigens das Zeichen der Konditorei!), Christstollen, Lebkuchen, Spekulatius und vielem mehr.. Kaum ist Weihnachten rum, geht es an die Fettbackzeit mit Krapfen (Rheinländische Begriffe!), Berlinern, Muzen und Muzenmandeln.. Allgemein ist es ein Beruf, der bestimmt nicht langweilig wird, da es immer wieder unterschiedliche Kundenwünsche gibt und wechselnde Saisonen. Natürlich gibt es dann auch noch das Tagesgeschäft, für das Kuchen, Torten, Gebäck, Pralinen und vieles andere hergestellt werden müssen. Man sollte sich im Klaren sein, dass es körperlich ein anstrengender Beruf ist, bei dem man öfters hohen Temperaturen ausgesetzt, schwer tragen und fit sein muss. Wenn man an alledem Spaß hat und den richtigen Betrieb gefunden hat, in dem man glücklich werden kann, steht der Laufbahn ja nichts im Weg ;) zum Schluss sollte erwähnt werden: die Bezahlung wird von Jahr zu Jahr immer ein bisschen mehr, aber am Anfang landet man oft bei 1200€ Netto, das sollte einem klar sein! Und diejenigen, die mehr verdienen arbeiten oft in einem größeren Betrieb in dem nach Tarif bezahlt wird und oft in Nachtschichten, wo es natürlich auch noch Zuschläge gibt.


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