HeilpädagogIn (B.A.)

Studium (Hochschule)

Gesundheit und Soziales

Der Fachbereich der Heilpädagogik ist noch eine junge Disziplin, denn ihn gibt es erst seit ca. 50 Jahren als Lehrerstuhl in Hochschulen. HeilpädagogInnen arbeiten nach einem professionellen pädagogischen Handeln, geprägt von Wertschätzung, Empathie, Glaube an Entwicklung und ethischen Grundsätzen. Spätere Arbeitsbereiche: Frühforderung (0-6 J.), inklusive u. integrative Betreuungseinrichtungen, (Förder-)Schulen, Kinder- und Jungendhilfe, Altenhilfe, Behindertenhilfe. Manche fragen sich jetzt vielleicht: „Wo ist der Unterschied zur sozialen Arbeit?“. Der liegt u.A. in der Arbeitsethik und in der Ausbildung. Während HeilpädagogInnen sich in der Ausbildung grundsätzlich mit Menschen mit körperlicher, seelischer und/oder geistiger Behinderung auseinandersetzen, werden im Studium der Sozialen Arbeit zumeist mehrere benachteiligte Und minorisierte Gruppen angesprochen, z.B. Flüchtlingshilfe, Suchthilfe, Delinquente etc. . Wie arbeiten HeilpädagogInnen?: Spielförderung, Tiergestützte Förderung, Entwicklungsförderung, Verhaltensmodifikation, Psychomotorik, Systemische Familienarbeit, Beratung und Konzeptentwicklung u.s.w Wo arbeiten HeilpädagogInnen?: Frühförderpraxen, Heilpädagogische Praxen, Autismusspezifische Therapie Praxen, Betreuungseinrichtungen, Wohnheime für alle Zielgruppen (Traumatherapeutisch, Straffällig gewordene Menschen, Menschen mit Behinderung), Schulen, Ambulante Hilfe, Jugendzentren, Jugendämter, usw. Was ist das Ziel von Heilpädagogik?: Sie verfolgt das Ziel Menschen, welche durch die Gesellschaft benachteiligt werden, zu inkludieren. Das heißt Barrieren abbauen und Entwicklung fördern, sodass diese Minderheit eine Chance an der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft bekommt. Eigenes Fazit: Ich liebe meinen Beruf. Das Studium ist nicht allzu schwer, jedoch hat es meine Sichtweise auf die Welt verändert. Ich gehe nun eindeutig positiver und aktivistischer durchs Leben. Wen es erfüllt Menschen zu helfen und ihnen eine neue Zukunftsperspektive geben möchte, ist in diesem Bereich wahrscheinlich richtig aufgehoben.


Kommentare

09.03.2020

Die förder-therapeutische Arbeit und daraus resultierende Entwicklugsfortschritte meiner KlientInnen, Kreativität ist gefragt, schöne und meist gleichgesinnte Teams aus dem sozialen Sektor

Teilweise schlechte Arbeitsbedingungen oder Unterbezahlt (Bitte nicht unterstützen es gibt genug weiterentwickelte Angebote 💕)