ArchitekIn

Studium (Universität)

Bauwesen

Studium und Beruf sind bei Architektur zwei verschiedene Welten, deswegen ist es besser vorher vielleicht mal ein Praktikum zu machen. Allerdings gibt es auch sehr viele verschiedene Möglichkeiten, was man mit dem Studium machen kann. Man muss nicht zwingend Architekt werden, sondern kann auch Modellbauer werden oder sich in super viele Bereichen spezialisieren z.B. nur Renderings machen, wenn man nicht gern auf die Baustelle geht oder arbeite in der Denkmalpflege, Brandschutz, Wettbewerbsarchitektur etc. Für das Studium sollte man sehr fleißig sein und künstlerisch begabt sein sowie gute Computerkenntnisse haben.


Kommentare

09.03.2020

Der Beruf ist super abwechslungsreich und kein langweiliger Bürojob, man kann sich kreativ ausleben oder sich technisch spezialisieren.

Dass das Studium übertrieben stressig ist und nicht sehr praxisnah. Außer man ist selbstständig, ist es einer der am schlechtesten bezahlten akademischen Berufe.

Mara

11.06.2020

Die Möglichkeiten des Einsatzes sind vielfältig, zB Wettbewerbsbüro, Stadtplanungsbüro, Behörden (technischer Verwaltungsdienst), Renderbüros, Modellbauer, an der Hochschule als Dozent...

Das Architekturstudium ermöglicht kein klischeehaftes Studentenleben. Man sitzt ständig an Abgaben, Modellbau, Gruppenarbeiten und das auch bis in die Semesterferien hinein, da die Präsentationen üblicherweise erst dann stattfinden. Für Erholung bleibt dann oft nur ein Zeitfenster von 14 Tagen bis das nächste Semester losgeht. Es wird einem kaum was für die Berufspraxis nahegebracht, daher empfiehlt es sich unbedingt sich um einen Nebenjob im Büro zu bemühen und sich dort alles anzueignen. Als Berufseinsteiger verdient man nicht gut, es gilt kein Tarifrecht und die von der Architektenkammer angefertigte Gehalts-Empfehlung wird meist nicht berücksichtigt.

Myriam

11.06.2020

Das Studium an der FH ist I d R deutlich praxisorientierter Als an der Uni und bereitet evtl besser für den tatsächlichen Bürostuhl vor. An der Uni gibt es im he her Besatz dazu mehr kreative Freiheiten, die man im Beruf evtl nicht mehr bekommt. Da es viele Nischen gibt (nachhaltiges Bauen, Bauen im Bestand, ...) und die Möglichkeit besteht in verschiedenen Leistungsphasen zu arbeiten (Wettbewerb/Entwurf bis zur Bauleitung) gibt es immer genügend Abwechslung. Und man lernt viele andere Berufsgruppen kennen (plane ich eine Feuerwehr: wie sieht dort der Alltag aus, was sind die elementaren Abläufe? Plane ich eine Schule: wie sind die aktuellen pädagogischen Konzepte? Plane ich einen Bahnhof: welche technischen Elemente verstecken sich außer Sichtweite der Fahrgäste, wie sehen die Betriebsabläufe aus und wie verhalten sich Fahrgastströme?) sodass es nie langweilig wird. Und man hat die Möglichkeit direkten Einfluss auf das Leben der Gesellschaft zu nehmen (Ist Wohnraum sinnvoll konzipiert, wie Beeinflusse ich das Stadtbild mit meiner Arbeit?)

Das Studium ist nicht besonders schwer aber besonders zeitaufwändig. Wenn man es nicht wirklich unbedingt möchte, Ist es schwer Komet die erforderliche Motivation zu behalten. Architekten beschweren sich sehr gerne über wenig Zeit, Stress und wenig Geld. Das Gehalt in vergleichbaren Bereichen (Bauingenieure) ist deutlich höher.