Unternehmensberater/in

Studium (Universität)

Wirtschaft

Die Arbeit in einer Unternehmens- oder Strategieberatung ist fast inner Projektarbeit. Die Möglichkeiten sind dabei grenzenlos, da Unternehmensberatung über alle Industrien und Unternehmensbereiche hinweg statt findet. Das ist auch der große Vorteil dieses Jobs: Alle paar Monate/Wochen wechselt man das Projekt und kann so viele verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichsten Problemen erleben. Gefragt sind logisches Denken, lösungsorientiertes Arbeiten, ein Gefühl für Zahlen, Teamfähigkeit und Kreativität. Außerdem sollte man grundsätzlich bereit sein jede Woche woanders hinzureisen. Wenn man in einem Projekt oder in einer Teamkonstellation einmal nicht so viel Spaß hat, ist das auch kein Problem, da man die Gewissheit hat, dass man bald wieder in einem anderen Umfeld arbeitet. Die Projektthematiken setzen an allen Unternehmensbereichen an: Von Marketing, über Finanzplanungen, Unternehmensstrategie, M&A Aktivitäten, Optimierung von (logistischen/internen/...) Prozessen,... Ich bin mir sicher, dass jeder eine passende Nische findet. Ich hatte einmal ein Praktikum in einer Forensic Services Abteilung einer großen Unternehmensberatung gemacht. Dort berät man andere Unternehmen zur Prävention oder Aufklärung von Wirtschaftsverbrechen (Korruption, Steuerhinterziehung, Bilanzskandale, IT-Sicherheit,...). Auch das ist Beratung! Es bietet sich an in Vorbereitung auf diesen Job ein Wirtschaftsstudium zu absolvieren; in meinem Fall war das BWL mit einem Management-Master. Das größte Problem ist, dass BWL heutzutage ein sehr beliebter Studiengang ist und man sich daher irgendwie auf dem Arbeitsmarkt abgrenzen muss. Das geht am besten über gute Leistungen und die Wahl einer renommierten Uni. Ich würde diesen Berufsweg jederzeit wieder einschlagen! Viel zu lange war die Wirtschaft im Allgemeinen von Männern dominiert - das ändert sich jetzt. Außerdem bietet sich für später immer noch die Möglichkeit bei einem (Industrie)Unternehmen direkt einzusteigen und dort eine Rolle (zum Beispiel in den Funktionen oder sogar der Geschäftsleitung) zu übernehmen. Andere gründen mit ihrem Wissen direkt ein eigenes Unternehmen. Mit dem BWL-Studium und dem Tool-Kit eines Beraters stehen einem alle Optionen offen.


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