Gestalter für visuelles Marketing

Lehrberuf

Kunst

Der Beruf ist vielseitig und kann in verschiedenen Einzelhandelsunternehmen (Textil, Möbel, Dekoartikel), auf Messen und auf selbstständiger Basis ausgeübt werden. Bei der Arbeit im Möbelhaus ist man vornehmlich als Inneneinrichter und Dekorateur tätig, streicht, tapeziert, montiert Lampen, plant neue Räume, stellt die neuen Produkte aus und schafft damit für den Kunden aus vielen Details ein Wohngefühl, dass er sich auch Zuhause wünscht. Kein Tag ist wie der andere und man ist immer in Bewegung, was ich persönlich absolut großartig finde :)


Kommentare

Sarah

09.03.2020

Man kann absolut kreativ sein und die neuen Artikel so ausstellen, wie es einem selbst am besten gefällt. Man kann je nach Unternehmen auch selbst Schilder designen und Schaufenster etc.

Wenn das Unternehmen aber strenge Vorgaben hat, wie was aussehen muss, befolgt man einfach nur einen Regelkatalog. Ist manchmal etwas frustrierend und wenn man dann etwas braucht, woran die Zentrale nicht gedacht hat, muss man ewig warten, bis die das unsetzt.

Cosima

11.06.2020

Der Job ist wirklich sehr kreativ und grade in der Ausbildung in dem großen schwedischen Möbelhaus hat man viele Möglichkeiten, das Einrichten zuhause besser zu verstehen. Man lernt viele handwerkliche Skills.

Der Job ist körperlich wirklich, wirklich anstrengend. Leiter rauf, Leiter runter. Kilometerweit durch das Einrichtungshaus laufen. Dinge anheben; sich verrenken, damit man noch das Regal an die Wand bekommt. Außerdem ist der Job wirklich nicht nachhaltig - man stattet ganze Räume aus, die so nie von echten Menschen benutzt werden. Dabei fällt sehr viel Müll an.

Mara

11.06.2020

Bei kleinen Unternehmen kann man sicher selbst kreativ werden bei der Schaufenstergestaltung. Doch auch wenn alles vorgegeben wird, macht es Spaß die Deko umzusetzen und auch handwerklich gefordert zu werden. Es ist schön zu sehen, wenn sich Artikel besonders gut verkaufen, nachdem man sie im Schaufenster dekoriert hat. Bei manchen Unternehmen ist man fest für 1 Filiale zuständig, bei manchen für z.B 5 Filialen und man reist von einer zur anderen.

Je größer das Unternehmen aufgestellt ist, umso strikter sind die Vorgaben, da die Schaufenster in allen Filialen einheitlich aussehen sollen. Selbst die Warenpräsentation an der Wand wird oft vorgegeben. Die eigene Kreativität tritt dabei häufig in den Hintergrund.

Helen

11.06.2020

Handwerklich aktiv zu sein hat mir an der Ausbildung am meisten gefallen. Man kann seinen Ideen wirklich freien Lauf lassen und Zimmer oder Freiflächen frei gestalten (bei einigen Unternehmen allerdings viele Vorgaben). Die Arbeit ist super vielfältig. Von Streichen, Tapezieren, über Sägen, Plottern, dekorieren bis hin zur Erstellung von Schildern & Co. am PC ist alles dabei.

Man verdient für diese körperlich schwere Arbeit einen Witz. Viele meiner Kollegen hatten mit Ende 30 schon viele körperliche Schäden (Rücken hier, Nacken da). Man muss sich definitiv hocharbeiten, wenn man nicht nur gerade so vom Geld leben will.

11.06.2020

Ich arbeite in einem großen Möbelhaus und wir haben kaum Vorgaben, so kann ich mich kreativ austoben was man in anderen Unternehmen sehr selten hat. Man hat immer etwas zutun, also es wird nie langweilig. Außerdem ist der Beruf sehr vielfältig.

Der Beruf ist wirklich körperlich sehr anstrengend, ich habe nach zwei Monaten (in der Ausbildung) schon erste chronischen Fußschmerzen bekommen, was mit 20 nicht so cool ist. Man weiß am Ende des Tages aufjedenfall was man gemacht hat, weil man so kaputt ist.